Die unbestreitbare Magie des Ortes lässt sich in so vielen verschiedenen Aspekten erfassen: die Uferpromenade, die sich in Richtung einer hohen Felsenküste wendet, die einem den Atem raubt, die vielen alten Jugendstilvillen, die den Ort bereichern, wenn man durch die Straßen geht, die zahlreichen weißen Treppen, die sie miteinander verbinden, wenn sie auf verschiedenen Ebenen liegen. Ja, denn obwohl es im Salento liegt, befindet sich Santa Cesarea Terme auf einer Anhöhe, die es sehr abwechslungsreich macht, voller Höhen und Tiefen, die typisch für bergige Zentren sind. So entwickelt sich das Zentrum entlang verschiedener Schichten, die auf unterschiedlichen Höhen angeordnet sind, was seinen Zauber noch verstärkt.
Die zahlreichen Villen hingegen gehen auf den bereits erwähnten archaischen Tourismus zurück, als in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts der lokale Adel nach Orten suchte, an denen er in den schwülen Sommermonaten Urlaub machen konnte. Santa Cesarea Terme, wie auch andere Zentren wie Leuca, wurde schon damals als idealer Ort für die Regeneration angesehen, und so ließen sie eine Reihe von herrlichen Villen errichten. Heute kann man ein Dutzend von ihnen in ausgezeichnetem Zustand zählen, obwohl es einst viel mehr waren. Im historischen Zentrum befindet sich auch die Mutterkirche des Heiligsten Herzens, die sehr alt ist und aus dem 14.
In der Umgebung hingegen kann man zahlreiche Weinberge und Olivenhaine bewundern, Terrassen über einem blau-weiß glitzernden Meer, und wenn man zwischen zahlreichen Kehren weiter den Hügel hinaufsteigt, erreicht man einen großen Pinienhain, wo sich auch ein kleiner Kinderspielplatz und das Belvedere befinden. Hier können Sie die gesamte Küstenlinie bis nach Leuca auf einen Blick bewundern, und an klaren Tagen sind die hohen albanischen Berge auf der anderen Seite des Meeres deutlich zu erkennen, die sich wie der Eingang zu einer unbekannten, verwunschenen Welt erheben. Im unteren Teil der Stadt, auf der Höhe des unteren Küstenstreifens, befinden sich die berühmten Thermalbäder, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts in Betrieb sind, als die heilende Wirkung der schwefelhaltigen Quellen, die aus vier Höhlen im Felsen sprudeln, entdeckt wurde, obwohl sie schon seit dem 15. Das Wasser sprudelt bereits bei beachtlichen Temperaturen und differenzierte Techniken ermöglichen die Heilung zahlreicher Beschwerden. Die Höhlen in den Felsen selbst sind ein charakteristisches Merkmal der höhlenreichen Küste.