Die Nakagusuku-Burg ist eine von mehreren Burgen, die während der Ära des Ryukyu-Königreichs in ganz Okinawa gebaut wurden. Sie existierte mehrere Jahrhunderte lang, bevor Okinawa 1879 eine japanische Präfektur wurde. Von der Burg sind heute nur noch Ruinen übrig, die jedoch gut erhalten sind, und die Aufteilung der Burg in mehrere Zitadellen ist noch deutlich erkennbar. Von der Burgruine aus gibt es auch schöne Ausblicke auf die Umgebung und die Bucht von Nakagusuku.
Die Nakagusuku-Burg gehört zu den Gusuku-Stätten und verwandten Gütern des Königreichs Ryukyu, die im Jahr 2000 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurden. Es wird empfohlen, den Besuch der Burg Nakagusuku mit einem Besuch des nahe gelegenen Nakamurake zu verbinden, einer schönen, traditionellen Residenz im okinawanischen Stil aus dem 18.