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Schottenstift (schottische Abtei)

Freyung 6, 1010 Wien, Austria ★★★★☆ 243 views
Maddalena Berry
Wien
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Schottenstift (schottische Abtei)

Das Schottenstift ist ein römisch-katholisches Kloster, das im Jahr 1155 in Wien gegründet wurde, als Heinrich II. von Österreich irische Mönche nach Wien holte. Die Mönche kamen nicht direkt aus Irland, sondern aus dem Schottenkloster in Regensburg, Deutschland. Heinrich gewährte dem neuen Kloster umfangreiche Privilegien. Mit dem Bau des ersten Klosters wurde 1160 begonnen, und das Gebäude wurde 1200 geweiht. Das Kloster lag außerhalb der Stadtmauern von Wien. Die Mönche errichteten auch ein Hospiz für Pilger und Kreuzfahrer, die auf ihrem Weg nach Jerusalem oft durch Wien zogen.

Schottenstift (schottische Abtei)

Die erste Kirche war eine dreischiffige romanische Pfeilerkirche mit einer einzigen Apsis. Heinrich II. wurde nach seinem Tod im Jahr 1177 hier beigesetzt. Ein Brand im Jahr 1276 zerstörte den Kreuzgang und viele andere Gebäude in Wien.

Im Jahr 1418 beschlagnahmte Herzog Albert V. das Kloster im Zuge der Melker Reform, einem Versuch, die ursprünglichen Ideale des benediktinischen Mönchtums wiederzubeleben, und siedelte an ihrer Stelle eine Gemeinschaft von Benediktinern an. Diese neuen Bewohner wurden jedoch weiterhin als "Schotten" bezeichnet.

Der Einsturz des Turms, der 1638 von einem Blitz getroffen wurde, wurde zum Anlass genommen, die Kirche vollständig neu zu errichten, ein Projekt, das von den Architekten Andrea d'Allio dem Jüngeren und Silvestro Carlone durchgeführt wurde. Die Kirche wurde etwas verkürzt, und der Turm stand nicht mehr direkt neben der Basilika. Joachim von Sandrart stattete die Kirche mit einem neuen Altaraufsatz aus, der heute im Prälatensaal aufbewahrt wird. Nach der Türkenbelagerung wurde die Kirche restauriert. Da der barocke Westturm kaum höher war als die Fassade selbst, wurde oft eine Erweiterung vorgeschlagen, die jedoch nie realisiert wurde.

In den Jahren 1773 und 1774 wurde von Andreas Zach ein neues Priorat mit Schule auf dem Gelände eines Freiluftfriedhofs errichtet. 1807 wurde durch kaiserlichen Erlass das Schottengymnasium, ein Institut für höhere Bildung, gegründet. Um 1830 wurden die Nebengebäude der Abtei, vor allem jene, die an die Freyung grenzten, von Joseph Kornhäusel renoviert und teilweise neu errichtet. In den 1880er Jahren wurde die Kirche restauriert und teilweise renoviert. Aus dieser Zeit stammen die Deckengemälde von Julius Schmid und ein neuer Hochaltar, der nach Entwürfen von Heinrich von Ferstel gebaut wurde, mit einem Mosaik von Michael Rieser.

Heute ist das Schottenstift ein Museum. Es beherbergt unter anderem den Schottenmeisteraltar aus der Zeit um 1470.

Quellenangaben: Wikipedia

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