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St. Hedwigs-Kathedrale

Hinter der Katholischen Kirche 3, 10117 Berlin, Germania ★★★★☆ 217 views
Serena Larsonn
Berlin
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St. Hedwigs-Kathedrale

Die St. Hedwigs-Kathedrale ist der Sitz des Erzbischofs von Berlin. Sie wurde im 18. Jahrhundert mit Genehmigung von König Friedrich II. als erste katholische Kirche in Preußen nach der Reformation erbaut. Friedrich wollte den zahlreichen katholischen Einwanderern, die vor allem aus Oberschlesien nach Berlin gekommen waren, ein Gotteshaus bieten. Die Kirche wurde daher der Schutzpatronin Schlesiens und Brandenburgs, der Heiligen Hedwig von Andechs, geweiht. Das Gebäude wurde von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff nach dem Vorbild des Pantheons in Rom entworfen. Der Bau wurde 1747 begonnen und aufgrund wirtschaftlicher Probleme mehrfach unterbrochen und verschoben. Sie wurde erst am 1. November 1773 eingeweiht, als der Freund des Königs, Ignacy Krasicki, damals Bischof von Ermland (später Erzbischof von Gniezno), die Weihe der Kathedrale vornahm.

St. Hedwigs-Kathedrale

Nach den Kristallnacht-Pogromen, die in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 stattfanden, betete Bernhard Lichtenberg, der seit 1931 Kanonikus des Domkapitels von St. Hedwig war, beim anschließenden Abendgebet öffentlich für die Juden. Lichtenberg wurde später von den Nazis inhaftiert und starb auf dem Weg ins Konzentrationslager Dachau. Im Jahr 1965 wurden Lichtenbergs sterbliche Überreste in die Krypta der St. Hedwigs-Kathedrale überführt.

Die Kathedrale brannte 1943 bei Luftangriffen auf Berlin vollständig aus und wurde von 1952 bis 1963 wieder aufgebaut.

St. Hedwigs-Kathedrale

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