St. Wiperti ist eine Kirche, die dem Heiligen Wigbert und dem Heiligen Jakobus geweiht ist. Sie gilt als architektonisches Meisterwerk der Romanik, und die Kirche und die Krypta zeugen von ihrer bedeutenden Vergangenheit als Königshof des sächsisch-ottonischen Herrschergeschlechts. Die Kirche mit ihrer über 1000 Jahre alten Krypta ist eines der letzten Überbleibsel dieser bedeutenden ottonischen Herrschaft. Für Heinrich I. (919-936) und seinen Sohn Otto I. den Großen (936-973) war Quedlinburg der Ort, an dem sie am häufigsten Ostern feierten. In Quedlinburg war es wiederum das Gebiet in und um die Kirche St. Wiperti, wo sie residierten. Später wurde an diesem Platz ein freies Kanonikerstift errichtet, das im 12. Jahrhundert in ein Prämonstratenserkloster umgewandelt wurde. Nach der Reformation, die zur Auflösung des Klosters führte, wurde die Kirche bis ins 19. Jahrhundert als evangelische Pfarrkirche genutzt. Jahrhundert als evangelische Pfarrkirche genutzt. Danach wurde sie zu einer Scheune umgebaut und später von der SS missbraucht.
In den 1950er Jahren wurde sie als Kirche restauriert und wird seither in den Sommermonaten als katholische Pfarrkirche genutzt.