Die Villa Wahnfried war das Haus von Richard Wagner. Heute ist sie ein Museum. Der Bau der Villa Wahnfried begann 1872 und wurde 1874 abgeschlossen. Richard Wagner und seine zweite Frau Cosima sind im Garten begraben. Wagner und seine Familie (Cosima und die Kinder Daniela, Blandine (aus Cosimas früherer Ehe mit Hans von Bülow), Isolde, Eva und Siegfried) zogen am 28. April 1874 ein. Bis zu Wieland Wagners Tod im Jahr 1966 wurde Haus Wahnfried als Wohnhaus der Familie Wagner genutzt. Bayreuth gilt mit seinen Festspielen und dem Richard-Wagner-Museum als das Epizentrum des weltweiten Interesses an Wagner und seinen Werken. Wie das Festspielhaus ist auch das Haus Wahnfried mit seiner bedeutenden und bewegten Geschichte ein wichtiges deutsches Kulturzentrum, in dem nicht nur die Aura eines der größten deutschen Künstler in besonderer und authentischer Weise spürbar ist, sondern das auch für die ambivalente und sensible deutsche Geistes- und Kulturgeschichte der letzten 150 Jahre steht.