Der Würzburger Dom ist eine römisch-katholische Kathedrale in Würzburg in Bayern, Deutschland, die dem Heiligen Kilian geweiht ist. Er ist Sitz des Bischofs von Würzburg und dient seit Jahrhunderten als Begräbnisstätte für die Würzburger Fürstbischöfe. Der Kiliansdom ist die größte der 61 Würzburger Kirchen und der berühmteste Kirchenbau der Stadt. Die mächtige Kuppel und die aufwändige Barockfassade wurden zwischen 1710 und 1716 erbaut. Die barocke Umgestaltung des Innenraums dauerte bis 1788 und wurde von den Brüdern Zimmermann ausgeführt. Ein frühes Steinwerk Tilman Riemenschneiders, eine schöne Sandsteinmadonna, steht in einer Säulennische des Kuppelraumes. Er ist Mittelpunkt der größten Wallfahrt der Diözese, wenn alljährlich Tausende von Gläubigen nach Würzburg strömen, um in der Kiliani-Wallfahrtswoche der drei fränkischen Apostel Kiliani, Kolonat und Totnan zu gedenken. Zu diesem Zweck wird der Schrein mit den Häuptern der Heiligen aus der Neumünsterkirche, wo er sich sonst das Jahr über in der Krypta befindet, feierlich in den Dom übertragen.
Direkt angrenzend an die linke Seite befindet sich seit 2003 das Museum am Dom mit einer Dauerausstellung alter und neuer Kunst.