Die Ende des 18. Jahrhunderts erbaute Steinbogenbrücke ist eine der größten Touristenattraktionen Heidelbergs. Das Bauwerk wurde auf den Fundamenten von acht früheren Brücken errichtet, die hier seit dem frühen Mittelalter gebaut worden waren.
Sie besteht aus Neckartalsandstein und wurde im 18. Jahrhundert von Kurfürst Karl Theodor erbaut.
Sie verbindet die Altstadt mit dem Neckarufer am östlichen Ende des Stadtteils Neuenheim. Die Vorgängerbauten der heutigen Alten Brücke waren aus Holz gefertigt. Da sie immer wieder durch Kriege und Hochwasser zerstört wurden, ließ Kurfürst Karl Theodor eine steinerne Brücke über den Fluss bauen (1786-1788). Auf der Stadtseite ist das mittelalterliche Brückentor, Teil der ehemaligen Stadtmauer, erhalten geblieben. Am 29. März 1945, einem der letzten Tage des Krieges, sprengten deutsche Soldaten die Heidelberger Neckarbrücken und die Alte Brücke. Dank einer Spendenaktion, die von den Bürgern rege unterstützt wurde, konnte am 14. März 1946 mit dem Wiederaufbau begonnen werden. Die Einweihung fand im Juli 1947 statt.
Auf der Brücke befinden sich zwei Skulpturen, zum einen die des Kurfürsten Karl Theodor und zum anderen die der römischen Göttin Minerva (griechisch: Pallas Athene). Das Denkmal des Kurfürsten steht näher am Südufer des Neckars. Die auf dem zweistufigen Sockel um das Denkmal dargestellten Figuren symbolisieren die wichtigsten Flüsse in den von Karl Theodor beherrschten Gebieten: Rhein und Mosel, Donau und Isar. Die Förderung von Kunst und Wissenschaft war dem Kurfürsten sehr wichtig. Deshalb ist das zweite Denkmal der Göttin der Weisheit gewidmet.
Der Brückenpatron Johannes Nepomuk ist am Nordufer der Brücke abgebildet.