Bagnone ist ein dramatisch aussehendes Steindorf in den toskanischen Apenninen. Die Burg und der Wachturm ragen immer noch aus dem Dorf heraus und verleihen ihm ein zeitloses Aussehen. Die steinernen Straßen und alten Gebäude machen es zu einem charmanten Ort. Die Stadt überspannt den Bach Bagnone, einen Seitenarm des Flusses Magra, mit einigen kleinen Kaskaden und einer mittelalterlichen Brücke, die sie überspannt. Es fühlt sich an wie etwas aus einem Märchenbuch. Die Lunigiana-Zone der Toskana ist noch eine unbekannte Ecke von Berglandschaften und Dörfern.
Das Gebiet ist seit der Bronzezeit von Menschen bewohnt, aber es waren die Römer, die es zu einem Gastfreundschaftspunkt an der Via Francigena ausgebaut haben. Die mächtige Familie Malaspina hielt es in den 1300er Jahren als Teil ihrer Domäne, dann wurde es Teil der Herrschaft des Großherzogtums Toskana. Einst war es ein wichtiges Zentrum für den Anbau von Kastanien und Wolle. Es ist immer noch eine landwirtschaftliche Stadt, und während die Kastanienhaine noch immer produzieren, sind es heute Weinberge und Oliven, die ihr mehr Wohlstand bringen. Sie ist auch für die besondere Zwiebelsorte bekannt, die hier wächst.