Die augenfälligste Basilika der Auvergne vereint Elemente, die sich fehl am Platz anfühlen sollten, in einem einzigen Gebäude. Grafische, monochrome Muster verzieren den gewölbten Chevet (Kopfteil), während vom Wetter gezeichnete mittelalterliche Reliefs aus dem Südportal herausragen. Korallenfarbene Fliesen bilden einen angenehmen Kontrast zu floralen Mosaiken aus dunklem Vulkangestein. Für Liebhaber der romanischen Architektur - dem mittelalterlichen Stil, der für seine robusten Formen, gewaltigen Türme und Rundbögen bekannt ist - ist die Basilika Notre Dame du Port ein typisches Beispiel für dieses Genre in der Auvergne. Aber jeder kann diese Fülle von Mosaiken, Glasmalereien und eleganten Skulpturen schätzen. Trotz all ihrer verschiedenen Elemente wirkt diese Kirche aus errötetem Sandstein wie zu Hause im Straßengewirr des alten Marktgebiets von Clermont-Ferrand. Eine Vergoldung durch die Unesco im Jahr 1998 veranlasste zum Teil eine umfassende Neugestaltung, die 2008 abgeschlossen wurde, was bedeutet, dass diese Mischung aus architektonischen Schnörkeln nie feiner ausgesehen hat.