Der Klosterkomplex des heiligen Augustinus wurde 1441 von den Augustinerpatres erbaut. Dem Kloster angegliedert war auch eine Kirche, die Luigi Vanvitelli 1750 mit einer bemerkenswerten Neugestaltung unter Verwendung eines Teils der kostbaren Materialien des Königspalastes von Caserta wiederbeleben sollte. Die Kirche S. Agostino wurde nach dem Brand der Kirche der Schutzheiligen von Caserta zur Pfarrei S. Sebastiano. Die Kirche ist einschiffig, mit einem Pronaos und flachen Seitennischen. In einer der Nischen befindet sich die Statue des heiligen Sebastian, ein 1992 von dem Bildhauer Paul Morder Doss aus St. Ulrich geschaffenes Holzwerk. Charakteristisch sind die sogenannten "Eifersüchteleien" sie befinden sich im Presbyterium und in den Seitenteilen. Von ihnen aus folgten die Klausurnonnen des angrenzenden Klosters den Gottesdiensten.