Von Anfang des 13. bis Mitte des 15. Jahrhunderts gehörte die Wassermelone zu den Gerichten, die bei den reichen Banketten des Hofes der Este von Ferrara serviert wurden. Im Gebiet von Ferrara spielt der Anbau der Wassermelone also eine sehr wichtige Rolle und erstreckt sich über das gesamte Gebiet. Die Erzeuger konnten für jeden Bodentyp geeignete Sorten finden. So setzt sich auf Ton- und Torfböden wie Bondeno, Berra, Jolanda, Ostellato und Argenta die Sorte Crimson Sweet durch. In Codigoro, Mesola, Lagosanto und Comacchio überwiegt der Typ Sugar Baby, der sich gut für sandige Böden eignet. Sie ist eine typische Sommerfrucht, mit einem hohen Wassergehalt, der sie zusammen mit dem geringen Zuckergehalt zu einem echten Durstlöscher macht. In Scheiben oder in Salaten in der Schale gegessen, immer gut frisch, ist ein typischer Sommerbrauch.