Das Stift Göttweig ist eine Kostbarkeit, die von einem von Weinbergen und Wäldern bedeckten Hügel aus die Wachau überblickt. Oft als das "österreichische Montecassino" bezeichnet, weil es weithin sichtbar ist - ein Charakteristikum, das bei einem Besuch epische Panoramen bietet. 1083 wurde das Stift Göttweig gegründet - obwohl der heutige Barockbau erst nach einem Brand im frühen 18. Wenn Sie das Kloster heute besuchen, erleben Sie den Hochbarock in seiner ganzen Pracht. So gehört die monumentale Kaisertreppe mit dem Deckenfresko von Paul Troger aus dem Jahr 1739 zu den größten und schönsten Treppenanlagen dieser Art weltweit, und die Bibliothek und das Archiv des Stiftes Göttweig beherbergen einen riesigen Fundus an bildender Kunst und eine umfangreiche Musiksammlung. Die Kunstsammlungen des Klosters werden jährlich in Sonderausstellungen in den angrenzenden kaiserlichen und königlichen Räumen gezeigt. Die Kirche beherbergt das größte Glockenspiel aller Kirchen in Österreich. Im Süden befindet sich der höchstgelegene Obstgarten der berühmten Wachauer Marille mit Informationen zu verschiedenen Aspekten der Wachauer Marille.
Für die 30 Benediktinermönche, die noch in Göttweig leben, ist der Erhalt des riesigen Gebäudes eine ständige Herausforderung. Zurzeit steht die erste Renovierung des über sechs Hektar großen Daches (seit dem 18. Jahrhundert) kurz vor dem Abschluss.