Der Thingvallavatn-See ist mit einer Fläche von 83,7 km² der größte "natürliche" See des Landes. Die Bachforelle im See, deren Ursprung auf Großbritannien zurückgeführt werden kann, ist einer der meistdiskutierten Süßwasserfische in Island. Sein Ruhm beruht in erster Linie auf seiner Größe. Dieser See ist in einer Hinsicht einzigartig auf der Welt, da er vier verschiedene Arten von Seesaiblingen beherbergt. Der Seesaibling aus dem Thingvallavatn-See ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich die Arten entwickeln und an ihre Umgebung anpassen. Thingvellir wurde 1930 zum Nationalpark erklärt. In den letzten Jahrzehnten hat die Forschung deutlich gemacht, dass Thingvellir ein Naturwunder auf internationaler Ebene ist, wobei die geologische Geschichte und das Biosystem des Thingvallavatn-Sees eine einzigartige Einheit bilden, ein großartiges Schaufenster.