Þingvallavatn-See Der Þingvallavatn-See liegt teilweise innerhalb der Grenzen des Þingvellir-Nationalparks, dem ältesten Nationalpark Islands und dem einzigen mit dem Status eines UNESCO-Weltkulturerbes. Mit einer Fläche von 84 Quadratkilometern ist der Þingvallavatn der größte natürliche See in Island, seine größte Tiefe beträgt 114 Meter. Þingvallavatn liegt am Mittelatlantischen Graben, auf einem Teil des Reykjanes-Rückens. Der See hat nur einen Abfluss, den Fluss Sog. Von besonderer Bedeutung für Biologen und Angler sind die vier Morphen des Seesaiblings, die den See bewohnen. Der Saibling des Sees ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sich Arten entwickeln, um sich an eine abgeschiedene Umgebung anzupassen; im Laufe von zehntausend Jahren hat sich eine Saiblingsart in vier verschiedene Unterarten verwandelt. Andere Fische im See sind die Bachforelle und der Dreistachlige Stichling.