In der Dombasilika befindet sich im Inneren eine wunderschöne Sonnenuhr, die leider durch die künstliche Beleuchtung nicht mehr funktionstüchtig ist. In der Nähe des Domeingangs befindet sich nämlich eine Sonnenuhr mit dem Symbol des Steinbocks, bestehend aus einem in den Boden eingelassenen Messingstreifen, der das Kirchenschiff durchquert und an der linken Wand im Norden drei Meter in die Höhe geht. An der Südwand, in einer Höhe von fast 24 Metern über dem Boden, befindet sich ein Loch, durch das am Sonnenmittag ein Lichtstrahl auf den Bodenstreifen projiziert wird. Um zu vermeiden, dass an manchen Tagen des Jahres das Loch, durch das das Licht eintritt, im Schatten landet, fehlt der Marmorbogen auf der Südseite der Kirche. Auf beiden Seiten der Metalllinie befinden sich Marmorplatten, die die Tierkreiszeichen mit den Eintrittsdaten der Sonne anzeigen. Das Instrument wurde 1786 von den Astronomen von Brera gebaut, mehrmals restauriert und 1827 nach der Rekonstruktion des Fußbodens der Kathedrale modifiziert.