Die beiden Statuen der Bräutigame, die die Gärten des Königspalastes in Neapel bewachen, sind ein Unterpfand der treuen und ewigen Freundschaft zwischen Neapel und St. Petersburg. Die beiden Skulpturen, die als "die bronzenen Pferde" bekannt sind, tragen die Signatur von Peter Clodt (Pjotr Klodt) von Jurgensburg. Die beiden Statuen sind ein Dankesgeschenk von Nikolaus I. Romanow, Kaiser von Russland, für den Empfang, den er in Palermo erhielt. Zwischen 1845 und 1846 war der Zar aller Russen auf Sizilien zu Gast, um der kränkelnden Zarin Alexandra Fëdorowna die Möglichkeit zu geben, dem strengen Winter in St. Petersburg zu entkommen. Auf den Marmorsockeln der "Bronzenen Pferde" ist noch heute in lateinischer Sprache das Zeugnis der Freundschaft und Wertschätzung zwischen den beiden Herrschern eingemeißelt.