Die Cipresseta von Fontegreca ist einer dieser unberührten Orte, die leicht zu erkunden sind. Das Gebiet liegt in der Hochebene von Caserta, an der Grenze zu Kampanien, außerhalb der Stadt und vor allem von den Massentourismusrouten. Wir befinden uns im Regionalpark Matese, in einer Gegend, die reich an Olivenhainen, Weinbergen und Grundwasserleitern ist, die das Land außerordentlich fruchtbar machen. Hier ist dank eines Wunders der Natur ein vertikaler Wald aus Zypressen einer einzigartigen Sorte entstanden. Der Wald, "dei Zappini" genannt, wird vom Fluss Sava durchquert, der vom Berg herabstürzt und dabei Felsen und Vegetation überwindet und eine Vielzahl von Wasserfällen und Becken mit frischem und kristallklarem Wasser bildet, in denen man tauchen und sogar tauchen kann. Ein kleines Paradies auf Erden, das es zu entdecken gilt. Die Cipresseta erstreckt sich über etwa 70 Hektar zwischen dem Bosco dei Zappini und dem Tal des Flusses Sava. Die Waldformation ist absolut atypisch, zu 90 % durch einen Ökotyp von Zypressen der Sorte horizontalis geprägt, die zu den wenigen gehören, die gegen eine Krankheit, den Rindenkrebs, resistent sind, die das Überleben dieser Bäume gefährdet hat. Der Bosco degli Zappini, rechts von der Save, die in diesem Abschnitt eine Schlucht von kalkhaltiger Natur mit steilen Profilen durchquert, ist ein gemischtes Niederwaldgebiet mit Weißbuchen und Flaumeichen. In einer Höhe von 400 Metern etablierte sich die Zypresse und breitete sich flussabwärts aus, bis sie das Gebiet in einen reinen Zypressenwald verwandelte. Seine rasche Ausbreitung auf Kosten des vorher bestehenden Niederwaldes aus Traubeneiche, Steineiche und Manna-Esche bestimmt die exklusive Besonderheit dieses Waldes, der auch in Bezug auf die Fauna durch die Anwesenheit von Raubvogel- und Säugetierfamilien bemerkenswert ist.