Am 25. April 1986 zerstörte eine gewaltige Lawine etwa zehn Gebäude und die kleine Kirche von Mogno, ein Weiler von Fusio, damals glücklicherweise unbewohnt. Die Lawine von Mogno hat wegen des Ausmaßes der angerichteten Zerstörungen viel Diskussion ausgelöst. Noch umstrittener war jedoch das Projekt des berühmten Luganer Architekten Mario Botta, der von einem Sonderausschuss beauftragt wurde, die dem heiligen Johannes dem Täufer geweihte Kirche wieder aufzubauen. Die Kirche von Mogno hat heute einen elliptischen Grundriss und ist aus Peccia-Marmor und Granit aus dem Vallemaggia in abwechselnden Schichten gebaut. Das Dach besteht aus Eisen und Glas. Diese moderne kleine Kirche ist auf jeden Fall einen Besuch wert.