Das geräumige und feierliche Gebäude präsentiert sich in den architektonischen Linien, die nach dem Erdbeben von 1905 rekonstruiert wurden: Der Glockenturm und die Hauptfassade, die vollständig wiederaufgebaut wurden, haben den völlig neuen Grundriss respektiert, den das Gotteshaus in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts hatte. Im Inneren steht der große Altarraum unter dem Blick der Madonna di Romania, einer Ikone aus dem 17. Jahrhundert, die eine Reproduktion der Originaltafel aus der Domkirche von Tropea ist.
Besonders erwähnenswert sind eine antike Leinwand der Madonna del Rosario, die G. Grimaldi, einem tropeanischen Maler des 18. Jahrhunderts, zugeschrieben wird, und eine Auferstehung von Agostino Petracca, einem Maler aus Ricadi aus dem 19. Jahrhundert. Das Orgelpositiv von Domenico Pitillo (1837) wurde restauriert und ist funktionsfähig. Ein altes Gemälde mit der Darstellung des Heiligen Petrus wird Jacopo Negretti, genannt Palma il Vecchio (1480-1528), zugeschrieben und befindet sich am Ende des Seitenschiffs, wo auch die Statuen der Madonna del Carmine (19. Jh.), des Heiligen Josef (19. Jh.) und der Mariä Himmelfahrt (Chiarello, 1929) zu sehen sind. Der Tabernakel aus polychromem Marmor aus dem 18. Jahrhundert und das Weihwasserbecken sind zwei wertvolle dokumentarische Zeugnisse. Die Kreuzweg-Tafeln sind Gipsabgüsse von Werken des römischen Bildhauers Angelo Fattinnanzi (20. Jahrhundert).
Die Kirche beherbergt auch eine Leinwand des Heiligen Nikolaus (1849) und eine Holzskulptur des schlafenden Jesuskindes (18. Jahrhundert).