Die Kathedrale von Messina ist der heiligen Maria gewidmet und wurde in der Justinianischen Ära (um 500 n. Chr.) erbaut. Wenn man die Fassade zunächst aus der Ferne und dann die Details der Hochreliefs an der imposanten Eingangstür betrachtet, kann man sich nicht vorstellen, dass diese Kathedrale eine so bewegte Geschichte hinter sich hat! Die Araber, die die Insel zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert beherrschten, entweihten sie und verwandelten sie in eine Moschee. In den folgenden Jahrhunderten erfuhr die Kathedrale mehrere Veränderungen, die sie von ihrer ursprünglichen romanischen Prägung entfernten, bis sie 1908 durch das Erdbeben von Messina schwer beschädigt wurde. Die in den 1920er Jahren wieder aufgebaute Kirche erlebte eine weitere schlimme Zeit in der Geschichte, wie unser ganzes Land. Im Jahr 1943 ging die Kirche aufgrund eines Luftangriffs während des Krieges in Flammen auf. Es folgte ein erneuter Wiederaufbau, der 1947 abgeschlossen wurde, als die Kirche wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde und dank Papst Pius XII. den Status einer Basilika erhielt.