1912 ging eine Sprengung im Gipsbergwerk bei Hinterbrühl schief, der untere Stollen und die Schächte des Bergwerks wurden vollständig geflutet, wodurch der größte unterirdische See Europas entstand. Rund 60 Meter unter der Erde hat der "Große See" eine Fläche von 6.200 Quadratmetern und muss täglich vom nachfließenden Grundwasser entwässert werden. Obwohl die Explosion während des Zweiten Weltkriegs zur Schließung des Bergwerks führte, wurden in den trockenen, oberen Stockwerken des ehemaligen Bergwerks deutsche Flugzeuge gebaut, wobei die Produktion in ihrem riesigen Tunnelsystem vor alliierten Bombenangriffen geschützt wurde.