Die Grotte des Erzengels Michael, auch Engelshöhle genannt, ist ein natürlicher Hohlraum an der Westseite des Monte Raione in der Gemeinde Olevano sul Tusciano, wo sich ein religiöser Komplex aus dem IXX Jahrhundert befindet. Die Provinz Salerno ist übersät mit Höhlen, die dem Heiligen Michael gewidmet sind, aber das Gebiet von Olevano sul Tusciano ist eines der charakteristischsten, weil sieben Kirchen in den Vertiefungen des Felsens gebaut wurden. Sie stammen alle aus dem neunten Jahrhundert und viele von ihnen enthalten wunderschöne Fresken. Das Heiligtum erhebt sich im nördlichen Teil des "Locus Tuscianus", einem Gebiet, das bis zur Einrichtung der Territorialherrschaft des "Castrum Olibani" im XI. Jahrhundert administrativ von Salerno abhängig war. Die ersten Nachrichten über das Heiligtum stammen aus dem Jahrzehnt 860/870, als der Bischof Pietro dort Zuflucht suchte, unter dem Druck des lombardischen Fürsten von Salerno Guaifiero, der gerade den Bruder des Prälaten, den Fürsten Ademario, vom Thron gestürzt hatte. Wenige Jahre später (870) gehört die Höhle zu den Pilgerzielen, die in die Reiserouten des Heiligen Landes aufgenommen werden, zusammen mit den Apostelgräbern in Rom und St. Michael auf dem Gargano, wie das Itinerarium des fränkischen Mönchs Bernhard bezeugt. Diese Höhle befindet sich etwa eine Stunde Fußweg von Ariano, dem Hauptort von Olevano sul Tusciano, entfernt. Von Ariano aus muss man für die Straße der Dovindole wieder das Tal hinaufgehen, in einer Natur, die noch einen primitiven Charme bewahrt, sie wird von einem Karrenweg durchquert, und nach einer langen Strecke, die sich nach rechts für einen Saumpfad biegt, der immer rauer und steiler wird, erreicht man eine Hochebene, auf einer Höhe von etwa 600m über dem Meeresspiegel, auf der sich die Mündung der großen natürlichen Höhle befindet. Der Weg ist begehbar bis zu einer Lichtung, hinter der man nach 15 Minuten Gehzeit die Wand erreicht, die die Höhle verschließt. Die Höhle weist eine Besonderheit auf, die vielleicht einmalig ist: Es handelt sich nicht um eine Höhle, deren Wände geglättet oder verputzt sind, sondern um einen Raum, in dem völlig eigenständige Architekturen errichtet wurden, die, da sie den natürlichen Schutz des Gewölbes verweigern, durch ihre Dach- oder Kuppelabdeckung vervollständigt werden. Sie enthält in ihrem Inneren eine Basilika und fünf Kapellen, mit zahlreichen prächtigen Fresken im byzantinischen Stil. Der Komplex erhebt sich an den westlichen Hängen des Berges Raione. Die Grotte, die auch als "Engelsgrotte" bekannt ist, wurde durch das tausendjährige Werk des Wassers geschaffen. Die Höhle wird durch einen Astro gebildet, der in den Berg für 900 m. herum eindringt. Wie wir die Kapellen zum Inneren gegeben haben, sind 5 aber zwei sind wirklich besonders. Einer heißt der Engel, in dem 29 Fresken des christologischen Zyklus und Petrian erhalten sind, der andere ist die Kirche, die auf dem Giebel Fresko der Madonna Hodig