Das Museum des Weißen Krieges in Vermiglio ist ein Museum, das der tragischen Geschichte des Ersten Weltkrieges in den Bergen des Val di Sole gewidmet ist. Dieses Museum soll den neuen Generationen die Zeichen und Erinnerungen an diese Jahre des Konflikts vermitteln.Die Idee zur Gründung des Museums entstand dank der Bemühungen von Emilio Serra, einem unermüdlichen "Bergungsarbeiter", der 1967 in seinem Albergo Alpino eine umfangreiche Sammlung von Artefakten aus dem Weißen Krieg entlang der südwestlichen italienisch-österreichischen Frontlinie anlegte.Die von Serra kuratierte Ausstellung bot einen lebendigen Bericht über eine vergangene Epoche, die in der Gemeinde Vermiglio noch immer präsent ist. Die Bevölkerung von Vermiglio wurde durch den Krieg und den tragischen Exodus in das Flüchtlingslager Mitterndorf schwer gezeichnet. Die Sammlung, die von Serra vierzig Jahre lang gepflegt wurde, hat das Verdienst, ein historisches Erbe von großer Bedeutung für das kollektive Gedächtnis zu bewahren.In den letzten Jahren hat das Museum mit der Eröffnung der neuen Ausstellung am 23. Dezember 2006 im Gebäude des Kulturzentrums Vermiglio eine bedeutende Entwicklung durchlaufen. Die Räume wurden vergrößert und die reiche Sammlung von Kriegsgegenständen wurde besser zugänglich gemacht.Dokumente, Fotos und Gegenstände erzählen die Geschichte des Weißen Krieges an diesem neuen Ort und bieten dem Besucher Momente intensiver Teilnahme und bewegenden Gedenkens an die Menschen und Orte, die in eine so bewegte Geschichte verwickelt waren.Die Einrichtung des neuen Museums wurde dank der Sensibilität der Familie Serra, insbesondere von Pina und Achille, Ehefrau bzw. Sohn des Museumsgründers Emilio, ermöglicht. Dank der Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung und dem Kriegsgeschichtlichen Museum von Rovereto konnte sich die außergewöhnliche Intuition, die vor vierzig Jahren entstand, erneuern und wachsen.