Unter den Schönheiten von Marta gibt es auch einen mittelalterlichen Innenbereich, der vor allem für seinen berühmten Turm bekannt ist, der "Torre dell'Orologio" etruskischen Ursprungs genannt wird.
Der Turm ist das Symbol dieser Stadt und von seinen 21 Metern Höhe genießt man einen herrlichen Blick auf den See.
Dieser Turm wurde im 12. Jahrhundert erbaut und diente als Bastion für die Verteidigung des Territoriums. In den folgenden Jahrhunderten erlitt sie zahlreiche Schäden durch die verschiedenen Herren, die Marta bekämpften, so dass sie mehrmals restauriert wurde, zunächst auf Anordnung von Papst Johannes XII. und dann um 1400 durch die Farnese.
Sehenswert ist auch der Renaissance-Palast der Familie Farnese, der sich in der Nähe des Rathauses befindet, und schließlich das der "Madonna del Monte" gewidmete Heiligtum, ein sehr wichtiger Ort für die Martans, der auf einem Panoramahügel und nicht weit vom antiken Zentrum entfernt erbaut wurde. Dieser heilige Ort stellt den Dreh- und Angelpunkt des traditionellen Festes der "Barabbata" dar, das jedes Jahr am 14. Mai stattfindet.