Die Kirche San Francesco D'Assisi überblickt einen großen Platz, unter dem sich ein interessantes archäologisches Gebiet befindet, das Gemeinsamkeiten mit den verschanzten Dörfern aufweist; im Mittelalter wurde dieses Gebiet als Begräbnisstätte genutzt. Das erste dem heiligen Franz von Assisi geweihte Gebäude stammt aus dem Jahr 1200 und wurde auf einem den Heiligen Peter und Paul geweihten unterirdischen Kern errichtet, der noch heute durch eine Falltür im Inneren der heutigen Kirche besichtigt werden kann. Die Fassade nahm ihre heutige Form im achtzehnten Jahrhundert an und stellt ein weiteres Beispiel des Barockstils dar. Er ist durch Pilaster gekennzeichnet und in zwei Teile geteilt, die durch ein seitlich auslaufendes Wangengesims definiert sind. Im unteren Teil sind das Portal und die fünf Fenster mit Dekorationselementen mit floralem Charakter verziert; im oberen Teil befindet sich eine zentrale Nische, in der sich eine Madonnenstatue befindet, während sich an den Enden des Gesimses die Statuen des Heiligen Franziskus auf der rechten Seite und des Heiligen Antonius von Padua auf der linken Seite befinden. Das einschiffige Innere umfasst mehrere Seitenkapellen, außerdem gibt es zahlreiche Gemälde neapolitanischer Meister, die dazu beitragen, den künstlerischen Wert dieses Gotteshauses zu erhöhen. Die interessantesten Werke sind ein Polyptychon aus dem XV. Jahrhundert, das in 9 Tafeln gegliedert ist und die Madonna und einige Heilige darstellt, sowie eine in Stein gehauene und in der Nähe des Eingangs aufgestellte Skulptur aus dem XIII.