Das Musée d'Aquitaine, das jährlich fast 150.000 Besucher zählt, präsentiert die Geschichte von Bordeaux und seiner Region von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart anhand seiner bedeutenden Sammlungen in den Bereichen Archäologie, Geschichte und regionale und außereuropäische Ethnographie. Das "Museum der Zivilisation" zeigt außerdem jedes Jahr mehrere Wechselausstellungen zu Themen der Weltgeschichte und der Kulturen. Schließlich bietet es der Öffentlichkeit ein kulturelles Programm: Vortragsreihen, Filmvorführungen, Diskussionsrunden, Führungen, Konzerte, Begegnungen mit ausländischen Gemeinschaften und pädagogische Workshops. An diesem Ort, an dem wir von so vielen Berühmtheiten begrüßt werden, finden wir den berühmtesten unseres Volkes, der dennoch bekannte, dass "der einzige Ruhm, den er von seinem Leben behielt, der war, dass er es in Frieden lebte". Wir erkennen den Schriftsteller und Philosophen Michel de Montaigne, dessen Grabmal in den Sälen, die dem Bordeaux des 16. Jahrhunderts gewidmet sind, ein wahres Wunderwerk ist. Man muss bedenken, dass dieser Ort Generationen von Studenten gesehen hat, seit er Sitz der Fakultät für Literatur und Philosophie von Bordeaux war. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1987 kann man hier alles entdecken, was die Vielfalt und den Reichtum Aquitaniens ausmacht: von den Schäfern der Pyrenäen bis zu den Winzern des Médoc, von den Austernfarmen des Arcachon-Beckens bis zu den Austern der Landes. Auf einer Fläche von 3000 m2 finden wir den ersten Mann von Aquitanien, aber auch Eleonore von Aquitanien, den Schwarzen Prinzen, Montaigne, Tourny...