Das Deutsch-Russische Museum befindet sich genau an dem Ort, an dem die deutsche Armee am 8. Mai 1945 ihre bedingungslose Kapitulation abgab und damit den Zweiten Weltkrieg beendete. Es dient als Gedenkstätte für den Krieg zwischen den deutschen und russischen Streitkräften und ergänzt das Museum der Alliierten, das sich auf die siegreichen westlichen Alliierten konzentriert. Das Deutsch-Russische Museum dokumentiert auch die Vorkriegsgeschichte, den Kalten Krieg und die Beziehungen zwischen der UdSSR, Ostdeutschland und Westdeutschland und deckt damit den Zeitraum zwischen 1917 und 1990 ab. Das Museum wurde 1995 anlässlich des 50. Jahrestages der deutschen Kapitulation eröffnet. Jahrestag der deutschen Kapitulation eröffnet. Es wurde als gemeinsame Anstrengung Deutschlands und Russlands eröffnet, um an den Krieg zu erinnern und die Besucher über ihn zu informieren. Die Dauerausstellung umfasst Texte, Fotos, Filme und Tonaufnahmen. Wechselnde Sonderausstellungen bieten die Möglichkeit, bestimmte Themen der Kriegsgeschichte und der deutsch-sowjetischen Beziehungen zu vertiefen.