Nudel-Museum Der erste Abschnitt, der dem Weizen, seinen Eigenschaften und Anbaumethoden gewidmet ist, stellt Modelle, alte landwirtschaftliche Werkzeuge und Dokumente vor, die von der Entwicklung der landwirtschaftlichen Techniken zeugen. Der zweite Abschnitt ist dem Mahlen, den verschiedenen Mühlentypen, mit Modellen und historischer Ikonographie von großem Interesse, der Rekonstruktion einer Mühlsteinmühle und einer modernen Zylindermühle gewidmet. Ein synthetischer Abschnitt ist dann den Brot- und Backwaren gewidmet. Die hausgemachte Zubereitung frischer Teigwaren, der der vierte Abschnitt gewidmet ist, wird anhand von kleinen Haushaltsgeräten, der Kunst des Nudelholzes und der außergewöhnlichen Vielfalt der reichen Sammlung von "Speronelle", den Nudelrädern, erzählt.
Eine echte industrielle Teigwarenfabrik aus der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts ermöglicht es dem Besucher im fünften Abschnitt, die verschiedenen Phasen der Herstellung von Trockenteigwaren zu verstehen, mit Originalmaschinen, die perfekt restauriert wurden. Ein zweiter Kern antiker Maschinen, zeigt die Produktionsmethoden in einer emilianischen Handwerkerwerkstatt des letzten Jahrhunderts. Anhand von Modellen und Videos kann sich der Besucher dann mit den aktuellen, sehr modernen Technologien vertraut machen, die in industriellen Teigwarenfabriken eingesetzt werden, um ein Produkt von gleichbleibend hoher Qualität im Laufe der Zeit zu garantieren. Ein weiteres Kapitel veranschaulicht anhand der "trafili" die Art und Weise, wie hundert verschiedene Nudelformate geformt werden, wahre "Architekturen für den Mund".
Der sechste Abschnitt ist der Nudelkultur gewidmet, mit ausführlichen Informationen über Kommunikation (Plakate, Theaterzettel, historische Plakate berühmter Plakatkünstler und Grafiker), Gastronomie (Geschichte der Nudelsiebe und ideale Kombinationen von Formaten und Gewürzen aus den verschiedenen Regionen Italiens), Nudeln in Kunst und Kultur (von Gemälden bis zu Briefmarken).