Die gotische Backsteinkirche St. Salvator ist eine ehemalige Friedhofskirche der Pfarrkathedrale St. Marien. Heute ist sie die Hauptkirche der griechisch-orthodoxen Metropolie von Deutschland. Von der griechisch-katholischen Gemeinde wird sie "Verklärung des Erlösers" genannt. Es gibt gotische Glasfenster und Reste von religiösen Fresken.
Sie wurde 1493 im spätgotischen Stil erbaut. Im Laufe der Zeit wurde sie erweitert und erhielt barocke Elemente und Verzierungen. In den folgenden Jahren wurde es als Lagerhaus genutzt. Im Jahr 1829 renovierte Leo von Klenze das Gebäude für die griechische Gemeinde in München und schuf dabei die Ikonostase.
Der äußere Teil wurde im gotischen Stil rekonstruiert, barocke Teile wurden entfernt. Während der Nazizeit arbeitete hier der berühmte Mathematiker Constantin Carathéodory. Bei den Angriffen und Bombardierungen wurde das Gotteshaus nicht sehr stark beschädigt, aber viele Ausrüstungsgegenstände aus dem Zweiten Weltkrieg gingen verloren.