Es gilt als die Perle der Abruzzen und ist Teil des Clubs der schönsten Dörfer Italiens. Pescocostanzo, eine kleine Gemeinde mit 1196 Einwohnern, liegt 1400 Meter über dem Meeresspiegel an den Hängen des Monte Calvario, im Gebiet der Altipiani Maggiori d’Abruzzen. Pescocostanzo (1400 m ü.d.M.) hat einen perfekt erhaltenen historischen Stadtkern, der reich an künstlerischen und architektonischen Schätzen von besonderem Wert ist. Das kleine Dorf in den Abruzzen, das in der Renaissance seine Blütezeit erlebte, war jahrhundertelang die Schmiede einer originellen und kosmopolitischen Kunstproduktion, die in ständigem und engem Dialog mit den wichtigsten Protagonisten der kulturellen Bewegung des 17. bis 17.
Die historische Präsenz einer aufgeklärten herrschenden Klasse und die günstigen wirtschaftlichen und kulturellen Bedingungen ermöglichten die Herausbildung großer Persönlichkeiten im künstlerischen und literarischen Bereich, wie Cosimo Fanzago, ein Bildhauer und Architekt des europäischen Barock, Tanzio da Varallo, ein raffinierter Maler der Caravaggio-Schule, und Ottavio Colecchi, ein Philosoph und Mathematiker.
Historisch-künstlerischer Rundgang
Palazzo Colecchi (18. Jh.) Großer Springbrunnen (18. Jh.) De Capite Palast (18. Jh.) Mansi-Palast (18. Jh.) Gemeindehaus (18. Jh.) Palazzo Fanzago (ehemaliges Kloster von S. Scolastica) (17. Jh.) Kirche von S. Nicola (17. Jh.) Kirche S. Maria del Suffragio dei Morti (17.-18. Jh.) Stiftskirche von S. Maria del Colle (16.-18. Jh.) Kirche und Kloster von Jesus und Maria (17.-18. Jh.)
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