Erbaut im 3. Jahrhundert. Jh. v. Chr. erbaut und später auf über 1.800 m2 erweitert, wurde das Haus im Laufe der Zeit renoviert (2. Jh. v. Chr. - 1. Jh. n. Chr.), wobei der Drehpunkt zum Peristyl verlegt wurde. Es könnte der Familie Poppaei gehört haben, die mit Poppaea Sabina, der zweiten Frau Neros, verwandt war. Das Atrium Tuscanicum (mit einem von Balken gestützten Dach) hat ein Marmorimpluvium, Malereien im ‘vierten Stil’ und einen kleinen Tempel zur Verehrung der Lares (Familienbeschützer) und des Genius, des Lebensgeistes des Hausherrn. Im Raum links vom Eingang befinden sich drei Gemälde im vierten Stil mit Szenen aus dem Trojanischen Krieg; im grünen Saal (der sich zum Peristyl hin öffnet) ist ein Fresko mit Putten inmitten von Weinstöcken und der humorvollen Geschichte von der Hochzeit der Hippodamia zu sehen, sowie ein wunderschönes farbiges Mosaik mit einer Szene aus dem Nil, das aus kleinen Kacheln besteht. Eine der bemalten Nischen des Peristyls stellt den griechischen Dramatiker Menander dar, nach dem das Haus benannt ist. Der Badebereich, der zur Zeit des Ausbruchs (79 n. Chr.) restauriert wurde, besteht aus einem Hof mit vier Säulen, einem Umkleideraum und einem Caldarium (Wärmestube): hier sind auf dem Mosaik Meerestiere und negroide Figuren dargestellt, und am Eingang bietet ein Diener Salbenbehälter an.
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