Das Rotlichtviertel von Amsterdam ist das älteste Viertel der Stadt und hat viele Gesichter. Tagsüber ist es ein Viertel voller Touristen, die ein kulturelles Familienerlebnis suchen und die vielen Kirchen, Museen und Geschäfte in den Straßen besuchen. Nachts ändert das Viertel seinen Charakter und bietet Sextouristen und Liebhabern des Nachtlebens ein Erlebnis für Erwachsene. Die Prostitution in Amsterdam ist fast so alt wie die Stadt selbst. Bereits im 15. Jahrhundert, möglicherweise sogar noch früher, kamen die ersten Prostituierten in den Amsterdamer Hafen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Das Rotlichtviertel befindet sich noch heute im ältesten Teil der Stadt. Die Frauen übten ihr Gewerbe zunächst auf der Straße aus. In den sechziger Jahren verbot die Polizei die Anwerbung von der Haustür aus. Das Sitzen hinter dem Fenster wurde toleriert, wenn die Vorhänge fast geschlossen waren. Durch das Anzünden eines roten Lichts hinter dem Spalt war den Männern klar, dass sie hierher kommen konnten, um eine Prostituierte zu suchen. Heute ist es zwar erlaubt, die Vorhänge offen zu lassen, aber die roten Lichter werden immer noch verwendet. Daher sind die Abendstunden die beste Zeit für einen Besuch. Das Rotlichtviertel erwacht dann zum Leben und zeigt deutlich, woher sein Name stammt.