Das Museum präsentiert die größte europäische Sammlung von Skulpturen, Silber, Porzellan und Waffen aus verschiedenen asiatischen Kulturen aus der Zeit zwischen 1400 und 1800. Die Sammlung entstand dank der Nachforschungen des Sammlers Stefano Cardu aus Cagliari, der 1914 der Stadtverwaltung die Gegenstände schenkte, die er auf seinen zahlreichen Reisen nicht nur in Siam, dem heutigen Thailand, sondern in ganz Indochina gesammelt hatte.
Zu den verschiedenen Objekten gehören Holzskulpturen, Gemälde, Haushaltsgegenstände, Waffen, Münzen, Tafelsilber und Porzellan mit religiösem oder profanem Charakter. Besonders hervorzuheben sind Gemälde zum Ramakien-Zyklus (ein thailändisches Epos, das vom indischen Ramayana inspiriert ist), verschiedene Manuskripte, Skulpturen, die den Buddha darstellen, japanische Okimonos und Netzuke aus der Meiji-Ära sowie chinesisches und siamesisches Porzellan aus dem 14. bis 19. Besonders hervorzuheben ist die Waffensammlung, die einzige ihrer Art in Italien. Die Sammlung ist seit 1981 zu sehen.