Das Sony Center wird als ikonisches Wahrzeichen gefeiert und vereint in einem Mikrokosmos der Stadt alle wichtigen Elemente eines pulsierenden Unternehmens und einer kulturellen Gemeinschaft. Das Sony Center ist ein von Sony gesponserter Komplex aus acht Gebäuden am Potsdamer Platz in Berlin, Deutschland, der von Helmut Jahn entworfen wurde. Es wurde im Jahr 2000 eröffnet und beherbergt den deutschen Hauptsitz von Sony. Im Rahmen des Wiederaufbaus von Berlin steht das Sony Center für eine neue technische Vision und Ordnung. Es ist nicht ein Gebäude, sondern ein Teil der Stadt. Außen ist die "reale" Stadt, innen ist die "virtuelle" Stadt. Die Passagen und Tore verstärken diesen Übergang von der realen zur virtuellen Welt. Um das Sony Center herum befinden sich die traditionellen städtischen Straßen und Räume. Im Inneren befindet sich ein neuartiges, überdachtes, urbanes Forum für die sich verändernde kulturelle und soziale Interaktion unserer Zeit. Die räumliche Dynamik und Vielfalt wird durch eine minimale und technologische Haltung kontrastiert. Licht, sowohl natürliches als auch künstliches, ist die Essenz des Entwurfs. Das Sony Center ist leuchtend, nicht beleuchtet. Fassaden und Dach wirken wie ein Gewebe, das das natürliche und künstliche Licht mildert. Sie werden zu einem Schirm. Durch ihre Eigenschaften wie Transparenz, Lichtdurchlässigkeit, Reflexion und Brechung kommt es zu einem ständigen Wechsel von Bildern und Effekten bei Tag und Nacht, was nicht nur das Erscheinungsbild beeinflusst, sondern auch den Komfort maximiert und den Ressourcenverbrauch minimiert.