Die Villa San Martino wurde im Juni 1814 von Napoleon gekauft, um sie zu seiner Sommerresidenz zu machen, blieb dann aber wegen seiner Abreise von Elba unbewohnt. Später wurde es von Prinz Anatolio Demidoff (dem angeheirateten Erben Bonapartes) erworben, der die imposante neoklassizistische Galerie errichten ließ, die seinen Namen trägt und heute eine Sammlung napoleonischer Drucke aus dem 19. Jahrhundert und zeitgenössisches Mobiliar in den mit Fresken bemalten Räumen beherbergt. Das schönste ist das so genannte "Ägyptische Zimmer", das zur Feier des Sieges Napoleons in Ägypten gedacht war. Im Inneren der Villa befindet sich auch die Statue der Galatea, die von Napoleons Schwester Pauline inspiriert wurde.