Das Museum befindet sich im Palast Bassi-Rathgeb aus dem sechzehnten Jahrhundert und stellt auf drei Ebenen und in zwanzig Räumen die Werke aus, die Bischof Adriano Bernareggi von Bergamo (1936-1953) in den Kirchen der Diözese gesammelt hat, um ihre Geschichte zu dokumentieren. Die Sammlungen sind auf einem sehr didaktischen Weg aufgebaut, um anhand von Meisterwerken und Artefakten der Volkskunst die kulturelle Wirkung des Christentums in der modernen Gesellschaft (16. - 19. Jahrhundert) zu bezeugen.
Auf dem Reiseplan stehen Gemälde von L. Lotto, G. B. Moroni, D. Crespi, C. Ceresa, A. Vivarini und vielen Meistern der örtlichen Schulen sowie antike Stoffe und Stickereien, hohe Goldschmiedearbeiten und polychrome Holzskulpturen. Das Museum Adriano Bernareggi ist seit September 2000 im Renaissance-Palast Bassi Rathgeb eröffnet, der von den Rathgeb-Erben der Diözese mit der präzisen Verpflichtung gestiftet wurde, ein Museum zu beherbergen. Der ursprüngliche Kern der Sammlungen wird seit den 1930er Jahren mit großer Weitsicht vom damaligen Bischof von Bergamo, Adriano Bernareggi, gesammelt. Es spiegelt vorwiegend die Kultur des 16. bis 19. Jahrhunderts im Gebiet von Bergamo wider und veranschaulicht im Wesentlichen die Zeit vom Konzil von Trient bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil.
Durch das Ausstellen und erneute Lesen seiner Sammlungen fördert das Museum Bernareggi ein besseres Verständnis des historischen und kulturellen Umfelds, in dem fast das gesamte im Gebiet von Bergamo vorhandene künstlerische Erbe entstanden ist. Keine nostalgische Operation, sondern eine Gedächtnisübung, ein unverzichtbares Instrument, um die Gegenwart zu verstehen und über die Zukunft nachzudenken.
Die Ausstellung des Museums besteht aus Gegenständen des liturgischen Gebrauchs, flankiert von Gottesdienstbildern sowohl aus Kirchen und Oratorien als auch aus Privathaushalten und Familien kommen die vielen Dokumente der Volksfrömmigkeit, die von der weit verbreiteten Präsenz von Riten und Gebräuchen zeugen. Fragmente von Dekorationen aus Kirchen und Klöstern neben den zahlreichen Porträts von Vertretern des Klerus und Zeugnissen der Präsenz der Kirche in Bergamo und in der Diözese führen die Geschichte einer Geschichte mit einer eigenen und spezifischen Eigenart und einem eigenen Rhythmus an.