Die Zisterzienserabtei San Martino al Cimino ist eine katholische Gottesdienststätte in Viterbo. Es befindet sich im gleichnamigen Weiler San Martino al Cimino und wurde im dreizehnten Jahrhundert auf Initiative der Zisterziensermönche der primitiven Abtei von Pontigny gegründet, aber 1564 geschlossen. Eine schöne Fassade macht die Struktur sofort erkennbar. Imposant und von zwei Glockentürmen umschlossen, lädt die Fassade die Besucher ein, die Schönheit der Kirche zu bewundern und zu betrachten. Die beiden Glockentürme, die aus der Mitte des 1600er-Jahre stammen, bewachen eine Uhr und eine Sonnenuhr. Das von den mächtigen Türmen eingerahmte Bogenportal der Kirche San Martino wird vom Wappen von Innozenz X. dominiert. Um mehr Licht in das Innere der Kirche zu bringen, gibt es ein großes Fenster, das aus zwei großen einzelnen Spitzfenstern besteht, die von einer charakteristischen Rosette mit acht Blütenblättern überragt werden.
Wenn man die Kirche von außen betrachtet, spürt man bereits ein Gefühl des Friedens und der Ruhe, Elemente, die auch nach dem Überschreiten der Schwelle konstant bleiben. Das Innere der Kirche ist sofort streng und feierlich, beleuchtet von einem weichen Licht, das das Grau der für die Struktur verwendeten Materialien reflektiert. Motive im gotischen Stil, mit strengen Linien, vermischen sich mit weniger starren Elementen, die für neuere Architekturstile typisch sind. Das Innere der Kirche San Martino ist in der Tat das Ergebnis der Verbindung zwischen den ursprünglichen Bestandteilen und denjenigen, die sich aus den Restaurierungs- und Umbauarbeiten im 15.
Der Grundriss der Kirche hat die Form eines lateinischen Kreuzes mit drei Schiffen: Das mittlere ist stärker beleuchtet als die Seitenschiffe, die eher dunkel bleiben. Zu den Elementen, die die Kirche bereichern, gehören ein elegantes Taufbecken und eine Holztafel mit Intarsien, auf der ein Fragment eines Freskos mit der Taufe Christi zu sehen ist.
Einfach, in Anlehnung an den primitiven Zisterzienserbau, ist der Altar: verziert mit kleinen Bögen auf glatten Säulen. Die lange Geschichte der Kirche und der Abtei von San Martino begann laut historischen Quellen bereits im 9.