Der Blick auf meinen kleinen Garten und die lächelnde Erscheinung meines Ateliers erwecken in mir immer ein Gefühl der Freude": so schrieb der große französische Maler Eugene Delacroix (1798-1863) und bezog sich dabei auf das Atelier im Herzen des Quartier Latin, in dem er seine letzten Lebensjahre verbrachte und das heute zum Musée National Eugène Delacroix, einem der geheimsten und faszinierendsten Orte der französischen Hauptstadt, umgebaut wurde.Das Musée National Eugène Delacroix, im französischen Musée National Eugène Delacroix, ist ganz einem der bedeutendsten französischen Maler gewidmet, der als der größte Exponent der romantischen Bewegung in seinem Land gilt. Das Museum befindet sich in der kleinen rue de Furstenberg hinter der Kirche von St-Germain-des-Près und ist in dem Haus untergebracht, in dem Delacroix vom 28. Dezember 1857 bis zu seinem Tod lebte und arbeitete. Das 1971 eingeweihte Museum beherbergt mehrere Werke des Malers, darunter Gemälde, persönliche Gegenstände, Briefe, Zeichnungen, seine Palette und eine Reihe exotischer Objekte von seiner Marokkoreise. Die im Museum aufbewahrten Werke decken alle Phasen der Karriere des Malers ab, darunter "Maria Magdalena in der Wildnis", eines seiner ungewöhnlichsten religiösen Werke, "Die Erziehung der Jungfrau", 1842 in Nohant entstanden, und "Romeo und Julia am Grab der Capulets". Auch die malerische Umgebung und der Freiluftmarkt in der Rue de Buci sind einen Besuch wert.