Die Villa, die die Galerie für Moderne Kunst in Mailand beherbergt, ist eines der Meisterwerke des Mailänder Neoklassizismus. Sie wurde zwischen 1790 und 1796 als Residenz des Grafen Ludovico Barbiano di Belgiojoso erbaut und ist auch als Villa Belgiojoso berühmt. Es wurde von dem österreichischen Architekten Leopoldo Pollack mit Eleganz und Funktionalität entworfen.
Der Wert der ausgestellten Werke macht die Galerie der Modernen Kunst Mailands international bekannt: in ihren Räumen kann man Meisterwerke von Andrea Appiani, Francesco Hayez, Cherubino Cornienti, Pompeo Marchesi, Tranquillo Cremona, Giovanni Segantini (L'amore alla fonte della vita), Federico Faruffini, Giuseppe Pellizza da Volpedo, Antonio Canova, Daniele Ranzoni, Medardo Rosso, Gaetano Previati, unbestrittene Protagonisten der italienischen und europäischen Kunstgeschichte, bewundern. Meisterwerke, die, auch dank der Sammlungen des 20. Jahrhunderts und der Schenkungen einiger bedeutender Familien, das künstlerische Erbe der Galerie im Laufe der Jahre bereichert haben.
Die Räume der Villa beherbergen auch Werke von Paul Cézanne, Giovanni Fattori, Vincent Van Gogh, Silvestro Lega, Giovanni Boldini, Edouard Manet, Giacomo Balla, Paul Gauguin, Pablo Picasso, Amedeo Modigliani, Umberto Boccioni und anderen Exponenten des italienischen 20.