Was der Central Park für New York und der Hyde Park für London ist, ist der Tiergarten für Berlin: die grüne Lunge der Metropole. Mitten in der Stadt, in der Nähe von Sehenswürdigkeiten wie dem Brandenburger Tor und dem Potsdamer Platz gelegen, ist er mit 210 Hektar sogar größer als der Hyde Park in London.
Im Tiergarten gehen die Berliner spazieren, skaten, fahren Fahrrad oder liegen einfach nur faul in der Sonne. Hier trifft man sich zum Familienpicknick, zum Ballspielen oder einfach zum Entspannen. Auf den großen Wiesen im Tiergarten kann man sich ideal von Sightseeing, Shopping und Co. erholen.
Kurfürst Friedrich III. macht Ende des 17. Jahrhunderts aus dem ehemaligen Jagdrevier einen "Lustpark für die Bevölkerung". Seitdem wurde der Tiergarten immer wieder umgestaltet. Die bis heute nachhaltigste Umgestaltung ist sicherlich die von Peter Joseph Lenné. Zwischen 1833 und 1838 verwandelte er den Park in einen öffentlichen Park nach englischem Vorbild.
Während und nach dem Zweiten Weltkrieg hat der Tiergarten stark gelitten: Bei den Kämpfen um Berlin, vor allem im letzten Kriegsjahr, wurde der Park stark beschädigt. Nach Kriegsende wurde der Park auf der Suche nach Brennholz von den Berlinern fast vollständig abgeholzt. Erst 1949 wurde der Tierpark wieder aufgeforstet - und das war nur durch zahlreiche Baumspenden aus ganz Deutschland möglich. Für Ihren Spaziergang durch den Tiergarten empfehlen wir Ihnen, weitere Denkmäler und Gedenkstätten sowie sehenswerte Brücken, das Bundespräsidialamt, das Haus der Kulturen der Welt oder das Sowjetische Ehrenmal zu besuchen.
Das Teehaus oder das Global Stone Project verbinden sich mit spannenden Einblicken in die Landschaftsarchitektur des Englischen Gartens.
Im Süden des Tiergartens liegt der Neue See mit dem gemütlichen Café am Neuen See, wo man fast ganzjährig draußen im Biergarten oder im Winter vor dem Kamin sitzen kann. Nicht weit davon entfernt befinden sich die Gedenkstätte Deutscher Widerstand oder die Gedenkstätten für Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg.