Die Hackeschen Höfe sind das größte geschlossene Hofareal in Deutschland, das aus acht miteinander verbundenen Bereichen besteht. Seit dem Fall der Berliner Mauer sind die Hackeschen Höfe zu einem zentralen Anlaufpunkt für Einheimische und Besucher geworden. Der 1906 eröffnete Gebäudekomplex bestand ursprünglich aus Büros, Geschäften, Fabriken und Wohnungen. Er wurde von dem Designer und Architekten August Endel im Jugendstil entworfen, der 1972 weitgehend erhalten und restauriert wurde. Bei der Renovierung in den 1990er Jahren wurde das Konzept der Unterbringung von Geschäften und Wohnungen in einem Gebäude wieder aufgegriffen. Heute umfassen die acht Höfe zwischen Rosenthaler Straße und Sophienstraße 27.000 Quadratmeter für 40 Gewerbebetriebe, kulturelle Einrichtungen und Wohnungen. Rund um die Höfe finden sich auch Bars, Clubs und Restaurants, die das Gebiet zu einem beliebten Ausgehviertel machen. Außerdem gibt es mehrere kleinere Geschäfte und Kunstgalerien sowie ein Kino.