Das DDR-Museum ist ein interaktives Museum im ehemaligen Regierungsviertel Ostdeutschlands, direkt an der Spree gelegen. Seine Ausstellung zeigt das tägliche Leben in Ostdeutschland (im Deutschen als Deutsche Demokratische Republik oder DDR bekannt) in einer direkten 'hands-on' Weise. Zum Beispiel gibt ein verdecktes Abhörgerät den Besuchern das Gefühl, "überwacht" zu werden. Das Museum wurde am 15. Juli 2006 als Privatmuseum eröffnet. Die private Finanzierung ist in Deutschland ungewöhnlich, da deutsche Museen normalerweise vom Staat finanziert werden. Das Museum stieß auf einigen Widerstand seitens staatlicher Museen, die ein privates Museum möglicherweise als "verdächtig" betrachteten und befürchteten, dass das Museum als Argument benutzt werden könnte, um die öffentliche Finanzierung von Museen im Allgemeinen in Frage zu stellen.