Die Kirche St. Franziskus steht an der Stelle einer älteren Kirche, die 1149 Unserer Lieben Frau von Mariä Himmelfahrt geweiht und 1255 den Franziskanern geschenkt wurde. Die Brüder errichteten ein neues Gebäude im gotischen Stil, dessen Kirchenschiff 1747 umgestaltet wurde. 1149 wurde es von Monsignore Aldobrandini geweiht. Der Glockenturm stammt aus dem Jahr 1506. Die Kirche beherbergt zahlreiche Kunstwerke, darunter die vierzehn Holzstatuen der Apostel und der Heiligen Johannes der Täufer und Joseph, die 1752 von Giacomo Bulgarini geschaffen wurden. Besonders bemerkenswert sind die Fresken im Presbyterium, die Mitte des 17. Jahrhunderts von Francesco Nasini gemalt wurden und den Tod des Heiligen Antonius von Padua (links), die Heiligsprechung des Heiligen (rechts), die Himmelfahrt Mariens (Mitte) und Tugendfiguren (am Gewölbe) darstellen. Im an die Kirche angrenzenden Kloster befindet sich an den Wänden des Kreuzgangs ein leider stark beschädigter Bilderzyklus, der das Leben des Heiligen Franziskus darstellt und ebenfalls von Francesco Nasini stammt.