as ehemalige Kloster befindet sich in der Nähe von Provaglio d'Iseo, nahe der Staatsstraße, die zum See führt. Das Gebäude beherrscht von seiner hohen Position aus die "Klingen" der Torbiere (Torfmoore), von denen es seinen Namen ableitet. Es handelt sich um einen kleinen Komplex religiöser und ziviler Gebäude, der auf einem Hügel liegt, der das einstige Sumpfgebiet bewacht, von dem der Begriff lamosa stammt; Die schöne romanische Kirche befindet sich in erhöhter und beherrschender Lage westlich des Dorfes auf den ausgedehnten Torfmooren, die seit jeher "lame" genannt werden, was erklärt, warum sie "in Lamosa" genannt wird. Es waren zwei Brüder, Ambrogio und Oprando, von lombardischer Abstammung, wie sie erklärten, die im Dezember 1083 dem Benediktinerkloster von Cluny eine kleine Kirche mit allen Gütern schenkten, mit denen sie sie für ihr Seelenheil ausstatteten. Zwölf Jahre später war bereits das angrenzende Kloster entstanden, das 1147 zu einem cluniazensischen Priorat wurde. Die ursprüngliche Kirche war bereits vergrößert worden. Davon zeugen die verschiedenen Außenmauern. Neben der primitiven Apside aus dem 11. Jahrhundert wurde ein romanisches Seitenschiff angebaut. Neue Erweiterungen wurden im 13. Jahrhundert in dem Teil vorgenommen, der heute mit Terrakotta umrahmt ist, und im 16. Jahrhundert mit der Erhöhung der zentralen Apsis und der letzten Kapelle. Eine lateinische Tafel erinnert an die Übergabe der Kirche an die Kanoniker von San Salvatore, die in San Giovanni in Brescia amtierten, im Jahr 1536. Heute besteht der Kirchenkomplex aus dem Kirchenschiff, dem nördlichen Seitenschiff mit vier Kapellen und dem Glockenturm. Im Süden der Kirche befindet sich der Kreuzgang. Das Kirchenschiff endet mit einem Apsis-Chor, der von zwei barocken Altären in zwei Apsiden flankiert wird. Die Säulen und Wände sind teilweise mit Fresken in gutem Zustand bedeckt. In den 1960er und 1970er Jahren wurde der Komplex nicht nur durch Witterungseinflüsse, sondern auch durch Vandalismus stark beschädigt. Im Jahr 1983 wurden die alte Kirche und die ihr vorgelagerte Kapelle der Gemeinde geschenkt. Nach der Restaurierung des Daches wurde der Verein "Amici di San Pietro" (Freunde von St. Peter) gegründet, der sich bereits um die Restaurierung und Aufwertung des Klosters gekümmert hat. Bei den jüngsten Restaurierungsarbeiten wurden Holzarbeiten von Fantoni ausgestellt.