Kleine Häuser, die sich an den Hang eines Hügels klammern, inmitten einer üppigen Landschaft und Wäldern: das ist das Dorf Maenza. Maenza erhebt sich bis zu einer Höhe von 300 Metern, die über einige steile Anstiege erreicht werden kann. Wenn man auf dem zentralen Platz des Dorfes, einer Art Kreuzung, ankommt, wird einem sofort klar, dass die "guten Sachen" noch weiter oben liegen. Die Landschaft ändert sich (wieder) und so beginnt ein langer und angenehmer Spaziergang - bergauf - durch ein prächtig erhaltenes mittelalterliches Dorf. Wenn man weitergeht und immer tiefer in das historische Zentrum des pontinischen Dorfes eintaucht, stößt man auf die Loggia dei Mercanti, einen überdachten Platz, der im Mittelalter als Marktplatz genutzt wurde und an dem noch heute einige mit Fahnen versehene Türen von den alten Geschäften zeugen; nach seiner Renovierung wird er für Versammlungen und Veranstaltungen genutzt. An der Seite der Loggia befindet sich die Porta Maggiore, ein antikes Tor zu Maenza, das von einem ghibellinischen Turm, dem heutigen Wahrzeichen der Stadt, gekrönt wird. Palazzo-Pecci-was-zu-sehen-Maenza-latinamipiaceIn der Nähe befindet sich der Palazzo Pecci, ein antiker Palast der Grafen Pecci, die zur Familie von Papst Leo XIII. gehörten, der heute zur Hälfte in Privatbesitz und zur Hälfte im Besitz der Gemeinde ist. Wir gehen nun in Richtung der Piazza Bouffemont, die der französischen Stadt gewidmet ist, mit der Maenza seit 1991 eine Städtepartnerschaft unterhält, und gelangen schließlich zur Piazza del Duomo, wo sich die Kirche Santa Maria Assunta in Cielo und das fürstliche Schloss befinden.