Im Laufe der Zeit hat das Gebäude Veränderungen und Renovierungen erfahren, die sein ursprüngliches mittelalterliches Aussehen verändert haben. Die Fassade, zum Beispiel, von neoklassischem Geschmack, wurde um 1848 errichtet, wobei die vorhergehende, romanisch inspirierte Fassade abgerissen wurde. Sie besteht aus einem sehr hohen dreieckigen Fastigium und einer zentralen, ummauerten Nische, die von einer Lünette überragt wird. An den oberen Ecken befinden sich die Statuen von zwei Heiligen im Gebet. Unter dem Türsturz befinden sich im unteren Teil drei einfache Portale, die die Linearität der vier Pilaster widerspiegeln, die die Fassade unterteilen. Das Innere besteht aus drei Schiffen, die durch Säulen mit Steinkapitellen gekennzeichnet sind, die noch den antiken mittelalterlichen Abdruck tragen. Im rechten Seitenschiff befinden sich zwei Kapellen mit Kuppeln. Die erste ist der Rosenkranz mit einer Skulptur der Imago pietatis, die der Schule von Stefano da Putignano zugeschrieben wird, die zweite ist die Kapelle Ss. Sacramento. Zwischen der Wand, die die beiden Kapellen verbindet, befindet sich die prestigeträchtigste Skulptur der apulischen Renaissance: die Madonna mit Kind und Opfergaben, auch bekannt als "Madonna del Cardellino" (1517). An der Wand des linken Seitenschiffs sind Spuren von Gemälden zu sehen; eines zeigt die Madonna von Konstantinopel in der Mitte der Heiligen Georg und Katharina von Alexandria, das andere, die Figur einer Madonna mit einem sehr leichten Zeichen, der Rest des Freskos ist verloren gegangen. Auf dem Hochaltar steht die Holzstatue des heiligen Nikolaus. Die Sakristei ist auch eine Schatzkiste mit interessanten Kunstwerken: das hölzerne Flachrelief der Madonna della Madia und die Leinwand der Heiligen Quirico und Giulitta von Barnaba Zizzi, einem Maler aus Cisternino.