Es befand sich lange Zeit in Privatbesitz, wurde aber nach der Vereinigung Italiens vom Staat übernommen. Er wurde 1885 anlässlich der Eröffnung der heutigen Galleria delle Quattro Giornate restauriert, aber erst um 1930, anlässlich der Zweijahrtausendfeier der Virgilia, wurde er zu einem Park. Sie wurde von dem Latinisten und Archäologen Enrico Cocchia entsprechend dem heutigen Rundgang angelegt, restauriert und 1976 wiedereröffnet. Es ist ein nationales Denkmal. Der Park beherbergt den Kenotaph des Vergil, ein Kolumbarium aus römischer Zeit, das traditionell für das Grab des Dichters gehalten wird. Hier befindet sich seit dem 22. Februar 1939 auch das Grab von Giacomo Leopardi, der in Neapel starb und ursprünglich in der Kirche San Vitale Martire in Fuorigrotta beigesetzt wurde.
Der Eintritt in das Museum ist frei. Nach einem kurzen Aufstieg stehen wir vor einem riesigen Altar: dem Grab des berühmten Dichters Giacomo Leopardi. Das Grab besteht aus einem Hochaltar mit einem recht breiten quadratischen Sockel, der sich in einer Tuffsteinhöhle befindet.
Auf dem Altar steht der Name des Dichters, und daneben befindet sich eine in den Stein eingravierte Stele, die die Vertrauenswürdigkeit des Grabes durch die italienische Regierung bestätigt und von Viktor Emanuel III. unterzeichnet ist. Schließlich befindet sich in der Nähe das erste Grabdenkmal, das zuvor auf dem Vorplatz der Kirche San Vitale stand. Schließlich ist eine Plakette zu sehen, ebenfalls vom Pronaos aus, auf der Umberto I. das 1897 erlassene Gesetz billigt, mit dem das Grab des Dichters von den Kammern zum Nationaldenkmal erklärt wurde.
Wenn man weitergeht, stößt man rechts auf die Crypta Neapolitana, auch bekannt als Pozzuoli- oder Posillipo-Grotte, ein imposanter Tunnel aus der Römerzeit, der Mergellina mit Fuorigrotta verbindet (der Tunnel wird derzeit restauriert). An der Seite steht ein Vers von Leopardi, der dem Dichter der Aeneis, Vergil, gewidmet ist.
Auf dem Weg zur Grotte sieht man auf der linken Seite eine Ädikula mit zwei Grabsteinen, die 1668 vom Vizekönig Pietro Antonio von Aragon aufgestellt wurden. Auf diesen Tafeln sind die Krankheiten aufgeführt, die dank des Thermalwassers in der Phlegräischen Region geheilt werden konnten.