Auf dem heutigen Territorium der Pfarrei wurde ein Tempel für die Verehrung des Gottes Merkur errichtet. Der Tempel wurde der Jungfrau Maria geweiht, nachdem die ersten Apostel der Gegend von Paris gepredigt hatten. Er wurde 'Notre-Dame des Vignes' (Notre-Dame der Weinberge) genannt. Sie wurde unter König Robert, 'dem Frommen', (996-1031) wiederaufgebaut, der den Ort ehren wollte, an dem der Heilige Denis die heiligen Mysterien gefeiert haben soll. Zur gleichen Zeit erhielten die Benediktiner von Noirmoutier die Erlaubnis, die Kirche aufzulösen und ein Priorat zu errichten. Die Weinberge, die die Kirche umgaben, wurden entwurzelt und die Kirche wurde zum ersten Mal 'Notre-Dame des Champs' (Notre-Dame der Felder) genannt. Die Benediktiner gaben 'N-D des Champs' im Jahr 1603 an die aus Spanien kommenden Karmeliter ab. Deren Kloster war einer der berühmtesten Orte des Louis XIV Jahrhunderts. Das Kloster wurde während der Revolution geschlossen, die Kirche zerstört und nur die Erinnerung an sie blieb, verewigt durch die 'Notre-Dames-des-Champs-Straße'. Die Pfarrei 'Notre-Dame des Champs' wurde 1858 mit einer hölzernen Kapelle als Gotteshaus errichtet. Der Grundstein der heutigen Kirche wurde am 17. März 1867 gelegt. Am 31. Oktober 1876 erhielt die Kirche ihren Segen. Ihre endgültige Weihe erhielt sie am 25. März 1912 durch Kardinal Amette, Erzbischof von Paris.