Machen wir uns auf den Weg nach Apulien auf der Hochebene der Murge, in der Provinz Tarent, um ein eher ungewöhnliches Ziel zu entdecken: Grottaglie. Eine Stadt, die berühmt ist für ihre Schluchten und Schluchten (oder eigentlich "Grottaglie"), Täler und Höhlen, aber vor allem für ihre traditionelle Keramik und - warum nicht - für ihre moderne Straßenkunst. Bei einem Rundgang durch das antike Keramikviertel in der Nähe der Festung treffen Sie auf zahlreiche Geschäfte mit Artefakten, die noch immer dem von Generation zu Generation überlieferten Handwerk folgen. Wir denken an die "weißen Waren von Grottaglie", wie die Terrinen mit Löwenfüßen, mit Tauben geschmückte Hochzeitstassen, anthropomorphe Flaschen und zoomorphe Fläschchen. Die Tradition ist auch in den Farben überliefert, mit dem klassischen zweifarbigen Azurblau und Gelb-Orange (oder Braun) und dem unverkennbaren Symbol des dominierenden Hahns. Und was man nicht in den kleinen Läden findet, kann man im Keramikmuseum des Schlosses entdecken, das über 400 vom 18. bis zum 20. Jahrhundert hergestellte Stücke enthält, mit Objekten jeder Art und jeder möglichen Verwendung, von Tischen und Ornamenten bis hin zu religiöser Inspiration. Auch nach dem Verlassen des Museums nehmen die Überraschungen kein Ende. Wenn Sie durch die Straßen gehen, werden Sie wieder einmal in den Bann gezogen, dieses Mal durch den Kontrast zwischen Tradition und Innovation, wenn Sie die farbigen Graffiti entdecken, die das Gesicht der Stadt neu gezeichnet haben. Einige sind lebhaft, andere verfärben sich im Laufe der Zeit, aber das Werk ist ein Teil der Stadt, seit Grottaglie innerhalb weniger Jahre mit dem FAME-Festival zu einem wichtigen Zentrum für Straßenkunst wurde, das in nur wenigen Ausgaben bereits zu einem Ereignis von globaler Bedeutung geworden ist. Einige der berühmtesten internationalen Straßenkünstler haben mit ihren Spraydosen ganze Gebäude, Mauern, Fensterläden, Türen und Tore wieder zum Blühen gebracht: ein Grund mehr für einen Besuch!